Gesprächstherapie

Die klientenzentrierte Gesprächstherapie, die von Carl Rogers, einem amerikanischen Psychologen und Psychotherapeuten entwickelt wurde, geht von einem humanistischen Menschenbild aus. Dieses sieht den Menschen unter folgenden Aspekten (1):

  • Der Mensch ist von Natur aus gut und konstruktiv
  • Der Mensch hat die Fähigkeit sich zu entwickeln, denn jedem Mensch ist ein Wachstumspotenzial zu eigen
  • Der Mensch strebt nach Autonomie und Selbstverwirklichung
  • Entwicklung erfolgt aufgrund des Selbstkonzeptes und der gemachten Erfahrung
  • Konflikte entstehen durch eine Inkongruenz zwischen Selbstkonzept und den gemachten Erfahrungen
  • Akzeptanz, Empathie und Kongruenz unterstützen die Selbstaktualisierungstendenz

Sie ist ein wirkungsvolles Instrument der Krisenbewältigung und Persönlichkeitsentwicklung und eignet sich insbesondere für Menschen, die in einer aktuellen Krise oder Entwicklungssituation eine zeitweise Unterstützung suchen.

Der Grundgedanke der „Klientenzentrierten Gesprächsführung“ ist folgender:
Ich konzentriere mich lösungsorientiert auf Ihre Kompetenzen, Stärken und Ressourcen und nicht auf die Vertiefung Ihres Problems. Lösungsorientiert heißt, ich fördere das was bereits jetzt gut funktioniert und suche mit Ihnen nach weiteren Ressourcen.

Oft sind sogenannte Probleme nur Verhaltensmuster, die eine Modernisierung benötigen. Ich beobachte nun die eintretende gewünschte Entwicklung, um dann in kleinen Schritten viel produktiver an der weiteren Verbesserung zu arbeiten. Sie bleiben somit selbst Experte für Ihr Thema.

Als Therapeutin begegne ich Ihnen dabei mit Achtung, positiver Wertschätzung und vorurteilsfrei. Dadurch kommt ein Prozess in Gang, der zur Besserung oder Heilung von psychischen und psychosomatischen Störungen, zur Übernahme von Selbstverantwortung und Verantwortung für andere, zu mehr Lern- und Lebensfreude und persönlichem Wachstum führt.

(1)Anna-Maria Skora (Autor), 2006, Das humanistische Menschenbild am Beispiel Carl Rogers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/58014