Aufstellungen mit dem Systembrett

Bei einer Aufstellung werden die Mitglieder eines Systems (Familie, Organisation, Unternehmen) einzeln positioniert (= aufgestellt) und miteinander in Beziehung gesetzt. Dadurch können Zusammenhänge und Beziehungen innerhalb des Systems sichtbar gemacht werden. Dies geschieht u.a. durch Perspektivenwechsel und über die Art und Weise, wie die Beteiligten räumlich und in Beziehung zu den anderen Mitgliedern aufgestellt werden.

Auch abstrakte Komponenten wie z.B. eine Krankheit, ein Symptom, Gefühle etc.) können aufgestellt werden. Dabei erhält die Beziehung zwischen den einzelnen Beteiligten besondere Aufmerksamkeit: Wie nah stehen die einzelnen Personen zusammen, sind sie einander zu- oder abgewandt, wer versperrt anderen die Sicht, wer steht abseits, gibt es Gruppen…

Viele Menschen scheuen sich davor eine Aufstellung in einer Gruppe durchführen zu lassen, weil sie ihre Probleme nicht vor so vielen fremden Menschen ausbreiten möchten. Hier eignet sich die Aufstellung mit Hilfe des Systembretts hervorragend, da diese in einem geschützten Rahmen stattfindet. Bei dieser Art der Aufstellung sind nur zwei Menschen beteiligt – Sie als Patient und ich als Ihr Berater. Ihr System wird vom so genannten Systembrett dargestellt und die systemischen Repräsentanten werden durch Figuren symbolisiert.

In der Aufstellung mit dem Systembrett geht es also darum, Ihnen die Möglichkeit zu geben, Ihre Ideen, Gedanken und Konstrukte zu einer Situation, die Sie belastet, ins Außen zu bringen. Durch dieses Sichtbarmachen nimmt etwas Gedachtes, etwas Unausgesprochenes Form an; es wird sichtbar und begreifbar. Und was für Sie begreifbar wird, das wird für Sie auch änderbar. Systemische Kräfte und Wirkungsweisen zeigen sich auch auf dem Systembrett deutlich.

Ob bei Beziehungs-, beruflichen oder bei tiefer sitzenden Themen ist es immer eine erkenntnisreiche und wirkungsvolle Erfahrung Ihnen eine andere Sichtweise auf Ihr Problem zu vermitteln.